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Galerie B-02
- Details -
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Sasi-Monthon
100 x 100 cm
Tempera & Acryl auf Leinwand
Sasi heißt Hase und Monthon Revier - in der Kombination also das Revier eines Hasen. Für die Interpretation des Bildes bedeutet diese Namensgebung jedoch etwas anderes, nämlich das Territorium des Mondes, der in der thailändischen Kunst durch den Hasen symbolisiert wird. Der Künstler zeigt in dieser Szene den Mond-Gott, wie er in seiner Kutsche am Himmel entlangfliegt. Begleitet wird der "Sohn der Dunkelheit" von Göttinen, die den bevorstehenden Wechsel vom Tag zur Nacht mit ihrem musikalischem Spiel ehren.
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Manorah Boochayan
100 x 100 cm
Tempera, Acryl & Blattgold auf Leinwand
Dieses Bild hat seine Wurzeln in einem über 100 Jahre alten Buch, das der Künstler zufällig entdeckte. Die Seiten aus Reispapier waren voll von längst verloren geglaubten Zeichnungen aus den nördlichen Provinzen Thailands. Besonders attraktiv fand er das Bild eines tanzenden Kinaree - der Legende nach ein Fabelwesen Halb-Frau und Halb-Vogel aus dem Zauberwald Himanpan. Inspiriert vom Anmut und Liebreiz der Bewegungen, kombinierte der Künstler in seinem Bild die Faszination und Ausdruckskraft des Nordens mit einer Geschichte aus der Thai-Literatur namens Pra Suthon Manorah. Von den Menschen entführt und ihrer Flügel und Schwanzfedern beraubt, ist für die Gefangene Manorah ein Rückflug in den Himapan unmöglich. Sie greift deshalb zu einer List. Um dem König einen heiligen Tanz vorführen zu können, bittet sie um ihre Flügel und Schwanzfedern als Kostüm. Von ihrem graziösen Tanz sind alle Zuschauer so verzaubert, dass sie die Gelegenheit wahrnimmt und flieht.
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The Plowing Ceremony
160 x 160 cm
Acryl auf Leinwand
Die königliche “Plowing Ceremony”, das Einpflanzen von Reis, wurde über Jahrhunderte von allen Königen Thailands praktiziert und findet bis heute regelmäßig jedes Jahr im Monat Mai statt. Nach altem thailändischen Glauben überträgt der König seine erworbenen Verdienste, die er beim Ausführen dieser heiligen Zeremonie erlangt, auf sein Volk. So unterstützt er moralisch die Arbeit der Bevölkerung, insbesondere der Bauern, die auf ausreichenden Regen und eine reiche Ernte hoffen.
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